Fahrsicherheitstraining mit Timo Boll und dem ADAC

Die Video-Reihe mit Timo Boll: Wer mit Reisemobil oder Caravan unterwegs ist, bewegt deutlich mehr Gewicht und andere Abmessungen als mit einem normalen Pkw. Umso wichtiger ist es, das eigene Fahrzeug gut zu kennen und typische Fahrsituationen sicher zu beherrschen.

Fahrsicherheit für Wohnmobil & Wohnwagen

Gemeinsam mit Tischtennis-Legende Timo Boll und den Fahrsicherheitsexperten des ADAC zeigen wir in dieser Video-Reihe, worauf es beim sicheren Fahren mit Reisemobil und Caravan-Gespann ankommt.

Von der richtigen Beladung über Bremsmanöver bis hin zu kniffligen Situationen wie Schlingern oder engen Wendemanövern – die Videos vermitteln praxisnahes Wissen, das jede Reise sicherer macht.

Ankoppeln & Stützlast – so wird der Caravan richtig verbunden

Bevor die Reise losgeht, muss der Caravan korrekt an das Zugfahrzeug angekoppelt werden. Dabei spielt vor allem die richtige Stützlast eine entscheidende Rolle für die Fahrstabilität. In diesem Video zeigt Timo Boll gemeinsam mit den ADAC-Experten, worauf es beim Ankoppeln ankommt, welche Fehler häufig passieren und wie sich die Stützlast einfach überprüfen lässt.

So starten Sie sicher in den Urlaub – vom ersten Handgriff bis zur Abfahrtskontrolle.

Unsere Tipps

Gespann ausrichten: Auto und Caravan sollen eine Linie bilden.

Stützlast prüfen: Eine digitale Stützlastwaage macht das Messen einfach.

Kupplung korrekt aufsetzen: Achte darauf, dass die Kupplungsschale richtig einrastet.

Sicherungsmaßnahmen: Abreißseil einhaken, Stützrad hochkurbeln und sichern.

Rundum-Check: Beleuchtung testen & alle Klappen, Fenster, Lüftungen schließen.

Wendemanöver – sicher rangieren

Beim Rangieren und Wenden zeigt sich schnell, wie anspruchsvoll große Fahrzeuge sein können. Besonders mit einem Caravan-Gespann braucht es Übung und die richtige Technik. Im Video demonstrieren Timo Boll und die ADAC-Experten, wie Wendemanöver sicher gelingen und welche Tricks beim Rangieren helfen.

So behalten Sie auch auf engem Raum die Kontrolle.

Unsere Tipps

Vor dem Rangieren: Aussteigen und Uberblick verschaffen. Mache dir einen Plan.

Vermeide Hektik: Langsam und mit Gefühl rangieren, nimm dir Zeit.

Lenkrad nicht zu stark einschlagen: Das Gespann kann sonst zu früh abknicken.

Beim Caravan: Die "Anhängerregel" - Lenkrad nach rechts = Anhänger fährt nach links, und umgekehrt.

Hilfsmittel einsetzen: Lass dich einweisen (mit Handzeichen) und behalte alles mit Spiegeln und Rückfahrkamera im Blick.

Bremsen – richtig reagieren im Ernstfall

Ein schweres Reisemobil oder ein Caravan-Gespann reagiert beim Bremsen anders als ein normaler Pkw. Der Bremsweg ist länger und das Fahrzeugverhalten kann ungewohnt sein. Im Video demonstrieren Timo Boll und die ADAC-Profis, wie man in kritischen Situationen richtig bremst und warum es wichtig ist, das Verhalten des eigenen Fahrzeugs zu kennen.

Wer weiß, wie sein Fahrzeug reagiert, kann im Ernstfall schneller und sicherer handeln.

Unsere Tipps

Vorausschauend fahren: Immer den Verkehr beobachten und Bremsmanövervorher einplanen.

Bremsweg bedenken: Gespanne und Reisemobile haben einen längeren Bremsweg als Pkw.

Sanft und gleichmäßig bremsen: So verhindert man, dass der Wohnwagen aufschiebt oder ins Schlingern gerät.

Richtig reagieren bei Notbremsung: Kräftig und kontrolliert bremsen, Lenkrad fest halten und geradeaus lenken.

Bei Bergabfahrten: Gangwahl und Motobremse nutzen - Bei Gefällestrecken einen niedrigeren Gang wählen und kräftig die Motorbremse nutzen.

Ladung – richtig beladen für mehr Sicherheit

Eine falsche Beladung kann das Fahrverhalten von Reisemobil oder Caravan-Gespann erheblich verschlechtern. Instabilität, längere Bremswege oder sogar gefährliches Schlingern können die Folge sein. In diesem Video zeigen die ADAC-Experten gemeinsam mit Timo Boll, wie Gepäck richtig verteilt wird und woran man erkennt, wenn ein Fahrzeug falsch beladen ist.

Mit einfachen Tipps lässt sich die Fahrstabilität deutlich verbessern – und die Reise wird entspannter.

Unsere Tipps

Gewicht ist wichtig! Bei der Beladung Schweres nach unten, nah an Achse & Boden. Möglichst gleichmäßig beladen und das zulässige Gesamtgewicht einhalten.

Innenbeladung sichern: Alles rutschtest in Schränken und Fächern verstauen & diese verriegeln. Gasflaschen im vorgesehenen Kosten lagern & rutschtest sichern.

Außenbeleuchtung prüfen: Fahrräder immer sicher auf Deichsel- oder Heckträger befestigen. Bei schlechtem Wetter abdecken und in Fahrpausen regelmäßig prüfen.

Rundum-Check: Beleuchtung festen & alle Klappen, Fenster, Türen, Schränke, Lüftungen schließen.

Schlingern mit dem Caravan – richtig reagieren

Wenn ein Caravan ins Schlingern gerät, kann das schnell kritisch werden. Umso wichtiger ist es zu wissen, wie man in dieser Situation richtig reagiert. In diesem Video erklären die ADAC-Fahrsicherheitsexperten, wodurch Schlingern entsteht und welche Maßnahmen helfen, das Gespann wieder zu stabilisieren.

Mit dem richtigen Verhalten lässt sich die Situation meist schnell kontrollieren.

Unsere Tipps

Langsam machen, korrekt beladen: Schlingern passiert eher selten. Die häufigsten Gründe zu schnell unterwegs oder falsch beladen.

Achillesferse prüfen: Auf dem Kontakt zwischen Pkw und Caravan muss richtig Druck drauf sein - zu wenig machfs unruhig.

Bergab vorsichtig fahren: Bergab ist wenig Zug im Gespann. Daher bergab immer langsamer fahren als bergauf!

Schnell reagieren: Wenn man Unruhe bemerkt, Lenkrad festhalten und bremsen, bis die Auflaufbremse zieht.

Richtige Lenkradhaltung: Hände immer aufViertel vor Drei um Lenkrad: so bleibt alles s†cıbiI, auch wenn man sich mal erschrickt

Slalom fahren – Fahrzeuggefühl entwickeln

Beim Slalomfahren zeigt sich besonders deutlich, wie sich ein Reisemobil oder ein Caravan-Gespann in Kurven verhält. Timo Boll testet gemeinsam mit den ADAC-Experten, wie sich das Fahrzeug bei schnellen Lenkbewegungen verhält und wie wichtig ein gutes Gefühl für Länge, Gewicht und Schwerpunkt ist. Eine Übung, die hilft, das Fahrzeug besser kennenzulernen – und mehr Sicherheit im Alltag bringt.

Unsere Tipps

Fahre langsam und kontrolliert - so bleibt alles stabil.

Weit vorausschauen, Kurven großzügig anfahren, eher später einlenken.

Lenkbewegungen ruhig und sanft ausführen, nie hektisch.

An das Fahrzeugheck denken, das Ende schwenkt weit aus.

Man lenkt in Blickrichtung - also schau auf den Weg, nicht auf das Hindernis!

Abmessungen – passe ich da überhaupt durch?

Reisemobile und Caravan-Gespanne sind deutlich größer als normale Autos. Höhe, Breite und Länge spielen im Alltag eine große Rolle – zum Beispiel bei Unterführungen, engen Straßen oder Parkplätzen. Timo Boll zeigt gemeinsam mit den ADAC-Experten, wie man die Abmessungen seines Fahrzeugs besser einschätzt und worauf man unterwegs achten sollte. Wer sein Fahrzeug kennt, fährt entspannter – auch in engen Situationen.

Unsere Tipps

Auf die Breite achten: Auf deutschen Straßen darf dein Fahrzeug maximal 2,55 Meter breit sein - alles darüber ist nicht erlaubt.

Praxis auf Parkplatz: Teste dein Gespann oder Wohnmobil auf einem großen Parkplatz, um ein Gefühl für die Maße zu bekommen.

Notiz am Armaturenbrett: Schreibe die wichtigsten Maße (Höhe, Breite, Länge + Gewicht) auf ein kleines Post-it und befestige es am Armaturenbrett.

Region beachten: In Südeuropa, Gebirgsregionen und Altstädten sind Straßen oft enger - breitere Fahrzeuge dort vorsichtig bewegen und mit engen Kurven rechnen. Informiere dich vorab zu möglichen Engstellen.

Hinweise ernst nehmen: Achte auf Verkehrszeichen zur maximalen Höhe und Breite - sie stehen oft an Brücken, Tunneln oder engen Ortsdurchfahrten.

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